Ein dunkles Pferd schaut über Jennifer Berndts Schulter direkt in die Kamera, ihre Hände liegen an seinem Kopf – darüber ziehen Wolken

Philosophie · Jennifer Berndt

Nicht nur Symptome betrachten, sondern Ursachen verstehen.

Mich interessiert nicht nur, was ein Pferd zeigt, sondern vor allem, warum es sich so verhält, bewegt oder auf seine Umwelt reagiert.

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Leitfragen

  • „Warum ist das Pferd so, wie es ist?“

  • „Was steckt hinter dem Verhalten oder dem Problem, das wir beobachten?“

Pferde, die nicht in ein Schema passen.

Besonders sogenannte „schwierige Pferde“ haben mich schon immer fasziniert.

Pferde, die im Training Probleme zeigen, sich der Zusammenarbeit entziehen, empfindlich reagieren oder deren Verhalten für ihre Besitzer zunächst schwer nachvollziehbar ist, wecken meinen Ehrgeiz, genauer hinzusehen.

Besondere Herausforderungen

Ausgangspunkt

Denn ein Verhalten entsteht nicht grundlos.

Mögliche Ursachen

Hinter Schwierigkeiten können ganz unterschiedliche Faktoren stehen:

  1. Körperliche Beschwerden
  2. Ungünstige Bewegungs­erfahrungen
  3. Stress
  4. Unsicherheit
  5. Haltungs­bedingungen
  6. Missverständnisse in der Kommuni­kation zwischen Pferd und Mensch

Deshalb:

  1. Nicht vorschnell urteilen.
  2. Verhalten nicht als Ungehorsam abstempeln.
  3. Zusammenhänge erkennen.
  4. Mögliche Ursachen hinterfragen.
  5. Das Pferd als Ganzes betrachten.
Mein Grundsatz

„Nicht nur fragen, was ein Pferd zeigt – sondern verstehen wollen, warum.“

Mein Umgang mit Pferden

Keine pauschale Lösung.

Jedes Pferd bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Erfahrungen und seine individuellen Voraussetzungen mit.

Geduld, ein genauer Blick und ein respektvoller Umgang bilden für mich die Grundlage jeder Zusammenarbeit.

Mir ist wichtig, weder vorschnell zu bewerten noch Erwartungen über das Wohl des Pferdes zu stellen. Stattdessen möchte ich verstehen, was das Pferd zeigt, welche Faktoren eine Rolle spielen könnten und welche Unterstützung in seiner individuellen Situation sinnvoll ist.

Jennifer Berndt lächelt im Profil und legt die Hände an Kopf und Halfter eines Rappen am Zaun, der Rappe schaut in die Kamera
Jennifer Berndt legt beide Hände flach auf den Rücken eines Fuchses, dahinter Bäume am Reitplatz
Jennifer Berndt legt beide Hände an die Sattellage eines Braunen, darüber ziehen Schönwetterwolken

Rehabilitation

Nach einer Verletzung oder längeren Pause: behutsam aufbauen, angemessen fordern, Überforderung vermeiden.

Zur Rehabilitation
Jennifer Berndt legt die Hände an das Genick eines grau-schwarzen Pferdes, darüber feine Schleierwolken über einem Holzstall

Der erste Schritt

Nachhaltige Veränderungen beginnen dort, wo wir bereit sind, genauer hinzuschauen.

… und die individuellen Bedürfnisse des Pferdes zu verstehen. Denn nur wenn wir die Hintergründe eines Problems berücksichtigen, können wir sinnvolle Wege finden, um langfristig etwas zu verändern.